Der Mai eröffnet die ruhige Jahreshälfte. Die Nordatlantiktiefs sind nach Norden gezogen, und der Südwesten der Insel liegt tagelang flach. Was ankommt, ist klein.
Zwanzig Stunden Tageslicht verändern die Nutzung einer Reise stärker als die Wellengröße. Du planst nicht mehr um ein Zweistundenfenster herum, sondern wartest, bis der Wind fällt, zu welcher Uhrzeit auch immer, auch um neun Uhr abends. Das Wasser erreicht 8°C, seine erste echte Bewegung seit Oktober: zwei Grad sind auf dem Papier nichts und sind der Unterschied zwischen Rausgehen nach neunzig Minuten und Rausgehen, wenn du es willst. Trotzdem volles Winterneopren, Haube inklusive.

