Der Januar liegt mitten in der Nordwestdünungssaison. Die Tiefs, die sich zwischen Neufundland und Island bilden, schicken Dünung den Atlantik hinunter, und zwar mit Länge dahinter. Auf diese Länge kommt es hier an: die Riffe im Norden von Fuerteventura brauchen zwölf Sekunden Periode oder mehr, bevor sie richtig brechen. Im Januar bekommen sie sie an rund fünfundzwanzig von dreißig Tagen.
Die Alisios bleiben bis Juni weg, Vormittag und Nachmittag sind also beide im Spiel, und die schweren Riffe auf Lanzarote, El Quemao und San Juan, laufen. Das Wasser hat 19°C, dafür reicht ein 3/2. Was der Januar kostet, ist Platz: es ist europäische Winterferienzeit und Surfsaison zugleich, und an den guten Riffen steht eine Menge Leute mit einer lokalen Rangordnung dazu.

