Panama hat zwei Ozeane wenige Stunden voneinander entfernt, was heißt, dass fast immer irgendwo Swell ist.
Der Pazifik läuft vor allem von April bis Oktober mit den Südswells. Die Karibik übernimmt von Dezember bis März, wenn die Tiefs aus dem Norden Richtung Bocas del Toro drücken. Dieser Wechsel ist das zentrale Argument des Landes: Er macht die Saison für alle, die bereit sind zu wechseln, nahezu durchgehend.
Bocas del Toro ist zum Bezugspunkt geworden, ebenso wegen seiner Riffe wie wegen der einfachen Unterbringung. Auf der Pazifikseite bietet Santa Catalina eine lange, ernsthafte Rechte, und der Archipel Las Perlas bleibt wenig besucht.
Das Wasser ist überall und ganzjährig warm, was die Ausrüstung auf das Nötigste reduziert.
Das Land ist weniger auf Surfen eingestellt als Costa Rica, mit längeren Transfers und einem verstreuteren Angebot. Genau das erklärt auch die ruhigeren Peaks bei vergleichbarer Qualität.
Für wen das ist: für selbstständige Fortgeschrittene und für Reisende, die auf einer Reise an zwei Meeren surfen wollen. Anfänger kommen in Bocas an den geschützten Stränden auf ihre Kosten.

