Marokkos Ruf kommt von Wellen, die für Anfänger ungeeignet sind. Anchor Point, Killer Point, Boilers: alle drei brechen über Fels, alle drei sind ab „sehr gut" geführt. Wer das nicht weiß, bucht eine Woche an der berühmtesten Küste Nordafrikas und steht sieben Tage im Weißwasser, während andere surfen.
Das Land ist trotzdem eines der besten zum Lernen. Man muss nur wissen, dass die Wellen für Anfänger nicht dieselben sind wie die auf den Fotos.
Die Spots, die verzeihen
Von zwölf dokumentierten Spots an dieser Küste sind vier für Anfänger geführt.
| Spot | Ort | Untergrund | Beste Tide |
|---|---|---|---|
| Banana Beach | Tamraght | Sand | Hochwasser |
| Banana Point | Tamraght | Sand | jede |
| Devil's Rock | Tamraght | Sand | halbe Tide |
| La Baie | Imsouane | Sand und Fels | jede |
Die Spalte, die zählt, ist der Untergrund. Sand verzeiht einen Sturz, Fels nicht. Dass drei der vier in Tamraght liegen und nicht in Taghazout, ist der ganze Grund, warum die meisten ersten Wochen dort stattfinden.
La Baie in Imsouane ist der Sonderfall: eine Landzunge, aber vom Anfänger bis zum sehr guten Surfer offen, mit einer der längsten Rechten Afrikas. Anderthalb Stunden Fahrt, und es lohnt sich.
Man lernt nicht in Taghazout. Man schläft in Taghazout und lernt fünf Minuten weiter südlich. Der Unterschied entscheidet über die Woche.
Die Monate, die machbar sind
| Monat | Swell | Periode | Wasser |
|---|---|---|---|
| April | 1,4 m | 11 s | 18 °C |
| Mai | 1,0 m | 8 s | 19 °C |
| Juni | 0,7 m | 8 s | 20 °C |
| September | 1,5 m | 11 s | 21 °C |
| Januar | 2,2 m | 12,5 s | 18 °C |
April ist der beste Monat des Jahres zum Lernen, und die Daten sagen es ohne Umschweife: 1,4 Meter bei 11 Sekunden über Sand ist genau die Welle, die schiebt, ohne zu bestrafen. Der Mai ist der zweite, mit niedrigeren Preisen und wärmerem Wasser.
Im Januar bei 2,2 Metern und 12,5 Sekunden zu kommen heißt nicht, dass du nicht surfen kannst. Es heißt, dass Devil's Rock und die Bucht von Imsouane deine ganze Karte sind, und dass ein Camp, das dich woanders hinbringt, das falsche Camp ist.
Woran man ein Camp für Anfänger erkennt
Drei Fragen, und die Antworten sortieren in zwei Minuten.
- „Wohin bringt ihr Anfänger, mit Namen?" Wer keinen Spot nennt, hat keinen.
- „Wie viele Schüler pro Lehrer?" Sechs ist eine vernünftige Obergrenze. Der gesetzliche Rahmen in Marokko liegt bei zwölf, und zwölf ist eine Warteschlange.
- „Was macht ihr, wenn der Swell steigt?" Die richtige Antwort ist ein benannter Ausweichspot im Süden, kein gestrichener Tag.
Was du nicht brauchst
Kein eigenes Board. Ein Softboard vor Ort ist für die erste Woche das bessere Werkzeug, und der Sperrgepäckzuschlag kostet mehr als die Miete.
Keinen dicken Neoprenanzug. Zwischen 17 und 22 °C reicht ein 3/2 mm das ganze Jahr, ein Shorty im Sommer. Die Camps vermieten beides.
Keine Vorkenntnisse außer Schwimmen. Das ist die einzige nicht verhandelbare Voraussetzung, und sie ist ernst gemeint.
Häufige Fragen
Wie lange, bis man steht?
In einer betreuten Woche unter passenden Bedingungen stehen die meisten. Stehen und Surfen sind zwei Dinge, und das zweite dauert Saisons.
Sieben Nächte oder fünf?
Sieben. Fünf sind zwei Tage Akklimatisierung und drei Tage Wasser, und man reist ab, kaum dass es angefangen hat.
Taghazout oder Tamraght?
Für eine reine Anfängerwoche Tamraght: der Sand liegt vor der Tür. Für Abende und Dorfleben Taghazout, mit fünf Minuten Shuttle. Die Camps fahren in beide Richtungen.
Die Spots stehen im Guide zu Taghazout, die Monate im Saison-Guide, und die Häuser auf Surfcamps in Tamraght.
