Im Februar hat sich an der Südküste nichts bewegt. Der Nordostmonsun weht weiter morgens ablandig, und die Wellen sind fast die des Januars: Plantations in Midigama gibt fünf von sieben Tagen mit surfbarer Dünung und glattem Wasser, die Bucht von Weligama vier. An den übrigen Tagen verderben Wind und zu kleine Dünung ungefähr gleich oft den Morgen.
Anders ist, wer mit dir im Wasser ist. Die Weihnachtsspitze, die bis in die zweite Januarwoche reicht, ist vorbei. Leer wird die Küste dadurch nicht: der Februar bleibt Hauptsaison, die Camps sind gut gebucht und die Preise so hoch wie im Januar. Aber die Line-ups am frühen Morgen sind entspannter, und in der Bucht von Weligama liegen die Schulen nicht mehr ganz so dicht.
Das Meer hat 28 °C, die Luft um 31. Sechs Grad nördlich des Äquators ist der Tag das ganze Jahr etwa gleich lang, zwei Sessions mit Tageslicht sind also die Regel: früh, solange der Wind ablandig ist, und noch einmal am späten Nachmittag.
Welcher Ort, entscheidet dein Niveau. Wer lernt, gehört nach Weligama, auf den einzigen Sand dieses Abschnitts, zweieinhalb bis drei Stunden vom Flughafen. Wer schon Riff surft, schläft in Midigama, eine Viertelstunde westlich: vier Riffe auf zwei Kilometern und abends fast nichts. Wer die Abende will, nimmt Ahangama, ein paar Minuten weiter, mit The Rock vor der Tür und den Rooftops der Küste. Die Küstenbahn aus Colombo fährt das letzte Stück direkt am Wasser entlang und hält in Ahangama und Midigama, für einen Bruchteil eines Transfers. Arugam Bay im Osten hat im Februar keine Saison.

